Weihnachten in Indien

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Auch in Indien feiern die Menschen Weihanchten. Dort heißt es “Baba Din” (“Großer Tag”). Da Weihnachten aber ein christliches Fest ist und in Indien von den ca. 1,2 Milliarden Einwohnern nur etwa 24 Millionen Christen sind, wird Weihanchten in Indien nur von Wenigen gefeiert.Mit der Einwanderung der Europäer in Indien, wurde auch das Weihnachtsfest eingeführt. Die Bräuche zu diesem Fest sind denen in Europa daher recht ähnlich. Natürlich wachsen in Indien keine Tannen.

Daher werden Bananen- und Mangobäume mit Kugeln und Schnickschnack beschmückt. Zwar feiern die Inder Weihnachten auch am 24. Dezember, die Geschenke gibt es aber erst am Tag darauf. Sie hängen dann ebenfalls an den Mangosträuchen. Als erster erhält das Familienoberhaupt sein Geschenk. Es ist immer eine Zitrone, die die Verehrung des Familienoberhauptes symbolisieren soll.

Das Lichterfest Indiens – Diwali

Verbreiteter ist in Indien das hinduistische Lichterfest “Diwali”, da ein Großteil der Inder dem Hinduismus angehören. Die Aufregung um dieses Fest kommt der für das Weihnachtsfest in Deutschland etwa gleich. Gefeiert wird das Fest immer Ende Oktober/Anfang November, immer 20 Tage nach Neumond. Das Datum ändert sich durch das Aufteten des Neumondes daher. Über mehrere (je nach Region zwischen 1 – 5 Tagen) Tage feiern die Hindus ausgelassen den Sieg des Guten über das Böse, den Sieg des Lichts über die Dunkelheit und das Erkennen der eigenen inneren Stärken.  Tausende Lichter brennen zu diesem Fest in und an Wohnhäusern, Geschäften und Straßen. Sie sollen den Geistern der Toten den Weg in das Land der Seligkeit zeigen.



Die nächsten Diwali Feste finden am 3. November 2012 und am 23. Oktober 2014 statt.

Goas bunte Feste

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Goa ist eine Reise wert. Man kann sie planen nach der klimatisch besten Reisezeit, oder aber nach Festen und Veranstaltungen, die man in Goa miterleben möchte. Hier einige der wichtigsten Feste auf Goa:

Shigmotsav or Shigmo ist ein fünftägiges Fest im März. Ganz Goa feiert dieses Fest, aber die zentralen Punkte liegen in Panaji, Mapusa, Vasco-da-Gama und Margao. Es sit ein farbenfrohes Frühlinhsfest.

Kalas Utsav wird nur alle 2 Jahre gefeiert. Dafür dauert es dann auch eine ganze Woche. Es ist eines der wichtigsten religiösen Festivals Goas und zieht Menschen aus aller Welt an. Gefeiert wird es im Ort Pernem im Sri Morjaee Tempel.

Goa Karneval ist all das, was man mit Goa verbindet. Hippies, Blumen, Freiheit, Freude, Liebe. Für 3 Tage verfallen Jung und Alt in einen Feierrausch aus Farben, Musik und Glück.

Novidade ist sowohl für die Hindus als auch für die in Goa lebenden Christen ein sehr wichtiges Fest. Das Fest markiert den Beginn der Erntezeit. Vor der eigentlichen Ernte, bringen die Bauern ihr erstes Reisbündel des Jahres in die Kirche. Die Zeremonie ist begleitet von viel Gesang und Tanz und einem prächtigen Feuerwerk. Gefeiert wird im August und September in ganz Goa.

Bonderam Festival wird alljährlich am 4. Samstag im August auf der wunderschönen indischen Insel Divar gefeiert. Diese liegt etwa 12 Kilometer von Panjim entfernt. Während einer riesigen Parade werden unzählige kunterbunte Riesenfiguren durch die Straßen getragen. Zu dem Fest werden nur allerbesten Speisen auf den Tisch gebracht.

Mudras

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Eine Handbewegung, tausend Worte

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Gertrud Hirschi: Mudras

Mudras sind Hand- und Gesichtsgesten, die für die visuelle Unterstützung von Leid, Wut, Liebe, Freude und Trauer dargestellt werden. Im Bollywood-Tanz stimmen die poetischen Liedtexte genau mit den ausgeführten Bewegungen überein. Die einzelnen Hand- und Gesichtsgesten können ganze Sätze und Gedichte ausdrücken. Zum Erlernen braucht es Jahre.

Die 45 komplizierten, eleganten Handgesten werden über Jahre trainiert und ihre Bedeutung erlernt. 28 Mudras werden mit einer Hand (Aasanyukta) und 17 mit beiden Händen (Sawyakta) ausgeführt. Die normale Handgeste wird dann zu einer Mudra, wenn sie etwas Bestimmtes ausdrückt und es versinnbildlicht. Durch ihren erklärenden, vertiefenden Charakter werden sie nicht nur im Tanz, sondern auch in der Religion und in Ritualen verwendet. Mudra bedeutet so viel wie Siegel, das Freude bringt.

Den Mudras wird auch eine Heilwirkung zugesprochen. Diese Art Handyoga soll helfen die fünf Elemente Wasser, Luft, Feuer, Erde, Kosmos wieder ins Gleichgewicht zu bringen, also auch unseren Körper, die Seele und den Geist. Hintergrund ist, dass die indische Philosophie glaubt, dass die Welt und alles in der Welt sich in fünf Teile teilt. Diese Elemente spiegeln sich in den fünf Fingern unserer Hand wieder. Der kleine Finger ist das Wasser, der Ringfinger die Erde, der Mittelfinger stellt den Kosmos dar, der Zeigefinder den Wind und der Daumen steht für das Feuer.

Eine Liste von Mudras, wie man sie formt und was sie bedeuten, findest du hier.
Die Schweizerin Gertrud Hirschi hat ebenfalls ein sehr gutes Buch zu den Mudras mit Übungen und Erklärungen herausgebracht: Mudras – Erfolg, Kreativität, Wohlbefinden.

Mudras für Körper, Geist und Seele. Karten: “Yoga mit dem kleinen Finger”    Gesundheit in unseren Händen: Mudras – die Kommunikation mit unserer Lebenskraft    Chakra-Mudra-Karten: Spirituelle Energie im Alltag nutzen

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