Kalkutta. Stadt der Kultur

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Kalkutta ist für alle Indienreisenden ein Muss. Die Stadt, die im Westen Indiens liegt und an Bengalen grenzt, ist ein Zeitzeuge der Kolonialzeit. Vom 15. bis ins 20. Jahrhundert war Kolkata von der englischen Kolonialmacht beeinflusst. Dem entsprechend können Touristen heute unzählige Bauten aus 400 Jahren englischer Kolonialzeit in und um Kolkata bewundern.

Aber nicht nur die Kultur der vergangenen Zeit verzaubert den Reisenden in dieser Stadt. Kolkata wird nicht umsonst das kulturelle Zentrum Indiens genannt. Nirgendwo sonst im Land gibt es so viele Theater, eine Bibliothek mit über 9 Millionen Büchern, über 30 Museen und etliche Kinos. Auch viele Größen der Kunstszene haben sich in Kolkata über einen längeren Zeitraum bewegt. Zum Beispiel der indische Filmregisseur und Oscar-Preisträger Satyajit Ray. Aber auch deutsche Größen wie der Schriftsteller Günter Grass haben sich Kolkata über einen längeren Zeitraum zugewandt.

Es gibt unzählige Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Viele wunderschöne Tempel, wie der Dakshineshwar Kali Temple, der Sri Mayapur Chandrodaya Temple (ISKCON) oder der Dakshineshwar Kali Temple. Außerdem schöne Parks, die dem Besucher eine Auszeit vom hektischen, lauten Treiben der Stadt ermöglichen. Kolkata ist die einzige Stadt Indiens, die über ein Straßenbahnnetz verfügt, ein Relikt aus Kolonialzeiten. Um das Flair der Stadt zu empfinden und bequem von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu gelangen, sollten Touristen die Tram nutzen.

Kolkata Sehenswürdigkeiten: 

MOTHER HOUSE

Das Mother House ist eine Begegnungstätte mit dem Wirken der Ordensschwester und Missionarin Mutter Teresa. Sie verbrachte einen Großteil ihres Lebens in Kolkata und widmete sich den KRanken, Benachteiligten und Ausgestoßenen der Gesellschaft. Dafür erhielt sie den Friedensnobelpreis und wurde vom Papst selig gesprochen. Im Mother House können Besucher den Sarg Mutter Teresas sehen, sich im Museum über ihr Wirken informieren und die originalen Wohnräume besichtigen. Der Eintritt ist frei.

EDEN GARDENS

Eden Gardens ist Indiens größtes Cricket Stadion und das zweitgrößte der Welt. Nicht nur für Cricket-Begeisterte ist es ein Besuch wert. Auch für all jene, die sich eine Auszeit von Kolkatas Lärm nehmen möchten.

VICTORIA MEMORIAL HALL

Inmitten des großen Stadtparks liegt die Victoria Memorial Hall, ein Relikt der Kolonialzeit. Besonders von außen ist das pompöse Gebäude interessant. Die umgebende Parkanlage bietet eine ruhige, entspannende Abwechslung zum lauten Treiben Kolkatas. In der Hall kann man gegen ein eEintrittsgebühr diverse Kunstausstellungen besichtigen.

Die größten Städte Indiens

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Berlin ist mit 3,5 Millionen Einwohnern Deutschlands bevölkerungsreichste Stadt. In der EU ist sie auf Platz 2 der bevölkerungsreichsten Städte. Nur… vergleicht man diese Zahl mit der einer durchschnittlichen indischen Großstadt, kommt einem Berlin so winzig vor wie ein Reiskorn. Selbst die kleinste, das Schlusslicht der größten indischen Städte, hat mindestens 14,7 Millionen Einwohner zu bieten.

Hier die 3 größten Städte Indiens:

Platz 1: Neu Delhi, zählt als Hauptstadt 22,7 Millionen Einwohnern
Platz 2: Mumbai, beherbergt 19,7 Millionen Menschen
Platz 3: Kalkutta im Osten mit 14,7 Millionen Einwohnern

Neu Delhi belegt damit auch weltweit einen der ersten Plätze der größten Megacities. Prognosen sehen für Neu Delhi im Jahr 2025 eine Bevölkerungsquote von 32,9 Millionen Menschen. Mumbai werden für dasselbe Jahr 26,6 Millionen Menschen vorausgesagt. (Quelle: Vereinte Nationen, World Urbanization Prospects: The 2011 Revision, 2012)

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