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Wir lieben Indien – das Land der Gewürze

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Die indische Küche ist bekannt für ihre Geschmacksvielfalt. Grund dafür sind die außergewöhnlichen Gewürzmischungen, die die Inder ihren Gerichten beifügen. Bei einem guten Curry kann es schnell passieren, dass sich der Genießer in einem Sinnesrausch wieder findet. In jedem Fall ist die indische Küche feurig heiß. Einige indische Gewürze, die typisch für das indische Essen sind, findet ihr hier.

CHILI

Chili hat einen festen Platz im indischen Gewürzregal. Geflügelgerichte kommen kaum ohne diese Scharfe Frucht aus. Dennoch ist  Chili ursprünglich nicht auf indischem Boden zuhause. In der Kolonialzeit wurde Chili aus Südamerika nach Indien gebracht.

KARDAMOM

Es gibt zwei Arten des Kardamom. Der grüne und der schwarze Kardamom unterscheiden sich nicht nur farblich, sondern auch geschmacklich sehr voneinander. Während der schwarze mit einem herben Geschmack meist Fleischgerichten beigemischt wird, findet der grüne Kardamom in der indischen Küche bei Süßspeisen Verwendung. Wer echten indischen Chai Tee getrunken hat (Wer ihn in Europa getrunken hat, hat noch lange keine Ahnung wie der ECHTE schmeckt. Extrem süß.), weiß nun woher der bestechend süße Geschmack kommt – vom grünen Kardamom. Auch die meisten Masalas enthalten dieses Gewürz.

KREUZKÜMMEL

Kreuzkümmel hat einen sehr intensiven, unverwechselbaren Geschmack. In der indischen Küche wird er, zusammen mit vielen weiteren Gewürzen wie Koriander oder Ingwer, als Currymischung vielen Essen beigemischt. Kaum ein Masala kommt ohne Kreuzkümmel aus.

CURCUMA

Dieses Gewürz ist die Antwort auf die Frage: Wieso sind indische Gerichte oft so gelb? Man nennt die Pflanze auch Gelbwurz. Der Stoff Curcumin ist verantwortlich, dass die Pflanze die leuchtend gelbe Farbe abgibt. Curcumin wirkt nachweislich die Verdauung an. Kein Land baut mehr Curcuma an als Indien. Allerdings verbraucht das Land selbst bereits etwa 80 Prozent der Ernte. Das indische Gewürz gilt allerdings schon seit Jahrtausenden als heilig. Es ist also kein Wunder, dass in einem traditionellen und religiösen Land wie Indien heilige Pflanzen in großen MEngen konsumiert werden.

 

Süße Leckerei zum Naschen: Kaju Katl

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ZUTATEN:

  • 50g Butter oder Ghee
  • 360ml Milch
  • 2 Tassen fein gemahlene Cashewnüsse
  • 200g Zucker

ZUBEREITUNG:

Ghee oder Butter in einem heißen Topf zerlassen. Danach Milch dazugeben und aufkochen lassen. Cachewnüsse und Zucker beimischen und die Masse bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren 15 Minuten kochen, bis die Masse trocken ist. Die Masse in Alufolie aufrollen und auskühlen lassen. Danach in Scheiben schneiden.

Fruchtig und gesund: Kashmiri Pulao

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ZUTATEN:

  • 500g Basmati Reis
  • 400g Cocktailfrüchte
  • 30g gelbe Sultaninen
  • 2 EL Pflanzenöl oder Ghee
  • 1 EL gemahlene Mandeln
  • 4 grüne Kardamom
  • 4 Nelken
  • 2 Sternanis
  • jeweils 1/2 TL Fenchelsamen, Kreuzkümme und Zimt, Cashewnüsse

ZUBEREITUNG:

1 Liter Wasser zum Kochen bringen und währenddessen den Reis gründlich waschen. Den Reis ins kochende Wasser füllen, den Topf abdecken. Er sollte sch wimmen. Noch etwa 6 Minuten kochen bis er beinahe gar ist. Ab diesem Moment nochmals 1 Minute köcheln lassen und anschließend durchsieben. Das Waser wegschütten. Die Cocktailfrüchte durch ein Sieb abtropfen lassen.

Die Gewürze in einer Kaffeemühle mahlen. Öl oder Ghee in einem Wok erhitzen und zunächst die Mandeln und die Gewürze und kurz unter Rühren anbraten. Anschließend werden die Cocktailfrüchte und die Sultaninen beigefügt. Danach kommt der Reis dazu. Alles kurz vermengen und braten.

Abgewandelt kann dieses leckere indische Gericht aber auch so zubereitet werden:

http://youtu.be/vitKgUhBuv4

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