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Kardamom und Pfeffer auf der Spur. Eine Gewürzreise durch Indien

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Kaum ein Land hat so eine Vielfalt an Gewürzen wie Indien. Schon vor vielen Jahrhunderten war Indien für seine edlen Gewürze weltweit bekannt. Columbus wollte Indien entdecken, um Europa endlich einen besseren Zugang zu Indiens Juwelen, Indiens Gewürzen zu verschaffen. Aufgrund seiner klimatischen Bedingungen gedeihen auf indischem Boden die vielfältigsten, buntesten und edelsten Gewürzpflanzen der Welt. Um allen Gewürzen auf die Spur zu kommen, müsste man schon komplett durch ganz Indien reisen. Hier soll zunächst eine Gewürzreise durch den Südwesten Indiens dargestellt werden. Die Reise geht durch den Bundesstaat Kerala, entlang der  Malabar Küste.

Kardamom im wilden Zustand, auf einer üppigen Kardamom Plantage kann man in der Provinz Coorg bei Mysore bewundern. Neben Kardamom wächst in dieser Region auch Kaffee sehr gut. Hier kann von Prozess von der Pflanze bis zum verarbeiteten Produkt nachvollzogen werden. Diese Region ist auch geschichtlich sehr wichtig, denn von hier betrieb Indien schon vor tausenden Jahren Handel mit der westlichen Welt.

Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Gewürzreise ist Wayanad. Die atemberaubende Landschaft allein ist es wert sich dieses Gebiet anzusehen. Hier bist du plötzlich im Regenwald und kannst in der Ferne die nebelverhangenen Gebirgszüge sehen. Ein Paradies um neben Kaffee, Kardamom, Pfeffer und Kautschuk auch Ingwer und Kurkuma anzubauen.

Nicht mehr den Gewürzen selbst, sondern vielmehr den Gewürz- Handelsrouten auf der Spur, ist man in der uralten Handelsstadt Cochin. Der charmante Hafen und die alten Handelshäuser lassen noch heute erahnen welcher Trubel in der Stadt herrschte als Handelsschiffe aus aller Herren Länder kamen wie aus Holland oder Portugal. Noch heute ist Cochin der Hauptumschlagplatz für Gewürze.

In Kumily können Plantagen von Gewürznelken und der Muskatnuss besichtigt werden. Ganz Kerala ist bestimmt vom Wasser aber die Region um Kumarakom ist es besonders. Hier sind hunderte weit verzweigte Wasserarme, an denen Reisfelder angelegt sind, eine absolute Attraktion. Diese Region ist wirklich ein Ort, an dem man die Seele baumeln lassen kann. Natur und Idylle pur. Hier befinden sich auch atemberaubende kilometerlange, weiße Sandstrände. Dort kann man entspannt die Eindrücke der Gewürzreise verarbeiten oder direkt die nächste Tour – zu den schönsten Stränden der Welt– planen. Diese würde nämlich direkt bei Kumarakom beginnen.

 

Ich habe Lust auf eine Gewürzreise! Wer bietet sie an?

Aktuell bietet Expenova auf seiner Webseite Gewürzreisen und Teereisen nach Indien an. Unter http://www.reisen-in-indien.de wurden ebenfalls bereits Gewürzreisen angeboten. Für Interessierte lohnt sich ein Block auf diese Webseiten.

Südindien Reise

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Reise: Mysore –  Bangalore – Ooty – Cochin

1. Mysore

Der Chamundi Hill ist ein über 1000m hoher Berg, auf dessen Spitze der Sri-Chamundeshwari-Tempel steht. Seit dem 12. Jahrhundert pilgern Tausende an diese heilige Stätte.

Das Erbe der früheren Maharajas von Mysore zieht viele Touristen in die Stadt. Amba Vilas, einer der berühmtesten Paläste ganz Indiens. Auf dem Palastgelände befinden sich außerdem 12 Hindu- Tempel ab dem 14. Jahrhundert.

2. Bangalore

Die drittgrößte Stadt des Landes wird auch als Garten Indiens bezeichnet, da sie viele Parkanlagen besitzt. Lal Bagh ,ein riesiger botanischer Garten, der inmitten von über 1000 Pflanzenarten ein Glashaus beherbergt- das Attraktionszentrum des Gartens. Hier gibt es Blumen aus ganz Indien zu beischtigen und Blumenshows. Außerdem gibts es einige Tempel zu entdecken, zum Beispiel den Stier-Tempel oder Gangadhareshware Tempel.

3. Ooty

Ooty ist auch unter dem Namen Udhagamandalam bekannt. Viele Reisende kommen hier mit dem Zug, der durch die Berge führt vorbei und sind beeindruckt von dem atemberaubenden Panorama. Das Gebiet besticht durch Teegärten, üppige Vegetation mit vielen Bächen und Wasserfällen,und wer man mit dem Zug unterwegs ist, bahnt sich seinen Weg durch angsteinflößende Tunnel. Ooty ist ein Ort der Ruhe und ein Genuss der Natur.

4. Cochin

Geschichtlich ist die Stadt sehr durch die Katholiken geprägt, weshalb hier auch der Grabstein Vasco da Gamas in der St. Francis Church zu finden ist. Cochin liegt an einem Naturhafen und im Stadtteil  Mattancherry befindet sich um einen Hindu- Tempel herumgebaut der Mattancherry-Palast. Dieser war ein Geschenk der Portugiesen an den Raja im 16. Jahrhundert.

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